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Grundsteuer

Das Thema im Überblick

Das Wichtigste in Kürze

Grundsteuerreform

Die Reform der Grundsteuer ist aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes notwendig. Das bisherige System zur Einheitsbewertung von Grundstücken und zur Berechnung der Grundsteuer ist nicht mehr verfassungskonform. Die bisherigen Regelungen gelten übergangsweise noch bis zum 31.12.2024.


Aktuelle Information für Eigentümer*innen von Wohngrundstücken
Als Grundstückseigentümer*in haben Sie in diesem Jahr (2022) eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungserklärung) bei Ihrem Finanzamt Mönchengladbach abzugeben. 
Bei Fragen erreichen Sie das Finanzamt Mönchengladbach unter der extra eingerichteten Grundsteuer-Hotline, Tel.-Nr. 02161 / 189-1959 (Montag-Freitag von 9 bis 18 Uhr).

Was Sie zur Feststellung des Grundsteuerwerts wissen müssen:

  • Die Feststellungserklärung ist ab dem 1. Juli 2022 bis zum 31. Januar 2023 im Grundsatz digital bei Ihrem Finanzamt abzugeben. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk Ihr Grundbesitz liegt.
  • Die Abgabe der Feststellungserklärung ist ab dem 1. Juli 2022 über Ihr Online-Finanzamt ELSTER möglich. Das hierfür notwendige Benutzerkonto können Sie unter www.elster.de beantragen. Falls Sie bereits ein Benutzerkonto, zum Beispiel aufgrund Ihrer Einkommensteuererklärung besitzen, können Sie dieses auch für die Übermittlung Ihrer Feststellungserklärung nutzen.
    Die Feststellungserklärung kann auch über den Zugang von nahen Angehörigen abgegeben werden.
  • Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage.

Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden. Somit sind Grundsteuerzahlungen nach neuem Recht ab dem 1. Januar 2025 zu leisten.

Alle Informationen zur Grundsteuerreform finden Sie auf der Internetseite der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen: www.grundsteuer.nrw.de

 

Kontaktdaten
Finanzamt Mönchengladbach
Am Hockeypark 2
41179 Mönchengladbach
Telefon: (02161) 189-0

Externer Link zur Seite des Finanzamtes

 

Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach vom 12.09.2022

Allgemeine Informationen

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen
Die Grundsteuer ist eine Real- und Objektsteuer, mit der das Eigentum an Grundstücken und deren Bebauung besteuert wird.
Es wird unterscheiden nach:

- Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe)

- Grundsteuer B (für alle sonstigen Grundstücke)

Die persönliche und sachliche Steuerpflicht wird vom örtlichen Finanzamt bestimmt. Das Finanzamt nimmt die Bewertung des Grundbesitzes vor und erteilt sodann einen Einheitswertbescheid und einen Grundsteuermessbescheid. Der hierin festgesetzte Grundsteuermessbetrag ist Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer. An die Feststellungen des Finanzamtes ist der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben bei der Festsetzung der Grundsteuer gebunden.

Die Höhe der Grundsteuer errechnet sich durch Multiplikation des Grundsteuermessbetrages mit dem jeweils maßgebenden Hebesatz. Dieser wird vom Rat der Stadt Mönchengladbach für das gesamte Stadtgebiet einheitlich festgelegt.


Eigentumswechsel
Schuldner der Grundsteuer für ein ganzes Kalenderjahr ist derjenige, dem das Grundstück zu Beginn des Kalenderjahres gehört. Die Zurechnung auf den neuen Eigentümer erfolgt durch das zuständige Finanzamt grundsätzlich auf den 01.01. des auf den wirtschaftlichen Übergang folgenden Jahres (Beginn der Steuerpflicht).
Privatrechtliche Vereinbarungen im notariellen Vertrag zwischen den Vertragsparteien (Verkäufer und Käufer), z. B. über den Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten, bleiben hiervon unberührt.
Der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben wird bei einem Eigentumswechsel in der Regel nicht unmittelbar durch den Notar bzw. die Grundbuchstelle des Amtsgerichtes informiert, sondern erhält die Information über die steuerliche Zurechnung des Grundstücks erst zu einem späteren Zeitpunkt durch die Bewertungsstelle des zuständigen Finanzamtes.


Hinweise zum Eigentumswechsel
Sollten Sie vorab eine Umschreibung der Grundsteuer wünschen, teilen Sie dies dem Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben schriftlich (per Post oder Fax) mit folgenden Angaben mit:

- Bezeichnung des veräußerten Grundstücks (Lagebezeichnung,
  Einheitswert-Nummer, Kassenzeichen laut letztem Grundsteuerbescheid)

- Name und Anschrift des bisherigen Eigentümers

- Name und Anschrift des neuen Eigentümers

- Datum des Umschreibetermins (immer zum 01. eines Monats)

Beachten Sie, dass die Mitteilung vom Verkäufer und vom Käufer unterschrieben sein muss.


Änderung der Fälligkeit der Grundsteuer
Abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen kann die Grundsteuer auf Antrag des Steuerpflichtigen auch am 1. Juli in einem vollen Jahresbetrag entrichtet werden. Der formlose Antrag ist schriftlich bis spätestens zum 30. September eines Kalenderjahres an den Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu stellen und gilt dann ab dem folgenden Kalenderjahr. Eine Änderung der jährlichen Zahlweise zurück auf die vierteljährliche Fälligkeiten ist ebenfalls bis zum 30. September eines Kalenderjahres schriftlich beim Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu beantragen und gilt dann ab dem folgenden Kalenderjahr.

Fristen, Dauer und Gebühren

Kosten

Fälligkeit
Die Grundsteuer wird pro Kalenderjahr festgesetzt und wird in der Regel vierteljährlich zu den festen Terminen am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November des Kalenderjahres fällig.

Aktuelle Hebesätze (gültig seit 01.01.2016)
Grundsteuer A = 240 Prozent
Grundsteuer B = 620 Prozent

Formulare, Dokumente

Grundsteuer Formulare

Eigentumswechsel (Online-Formular)

Eigentumswechsel (pdf-Formular)

Allgemeine Formulare

Änderungsmitteilung (bei Änderung des Namens und / oder der Adresse, NICHT bei Eigentumswechsel)

Lastschriftverfahren (SEPA-Mandat)

Vollmacht

Informationsschreiben zum Datenschutz

Rechtliche Grundlagen

Rechtsgrundlagen

- Bewertungsgesetz (BewG)

- Grundsteuergesetz (GrStG)

- Abgabenordnung (AO)

- Haushalts-/Hebesatzsatzung der Stadt Mönchengladbach

jeweils in der gültigen Fassung

Zuständige Abteilung

Grundsteuer
Aachener Straße 2 (Zugang barrierefrei)
41061 Mönchengladbach
E-Mail: steuern@moenchengladbach.de

Fax: 02161 25-52209
weitere Informationen...
Grundsteuer

Grundsteuerreform

Die Reform der Grundsteuer ist aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes notwendig. Das bisherige System zur Einheitsbewertung von Grundstücken und zur Berechnung der Grundsteuer ist nicht mehr verfassungskonform. Die bisherigen Regelungen gelten übergangsweise noch bis zum 31.12.2024.


Aktuelle Information für Eigentümer*innen von Wohngrundstücken
Als Grundstückseigentümer*in haben Sie in diesem Jahr (2022) eine Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts (Feststellungserklärung) bei Ihrem Finanzamt Mönchengladbach abzugeben. 
Bei Fragen erreichen Sie das Finanzamt Mönchengladbach unter der extra eingerichteten Grundsteuer-Hotline, Tel.-Nr. 02161 / 189-1959 (Montag-Freitag von 9 bis 18 Uhr).

Was Sie zur Feststellung des Grundsteuerwerts wissen müssen:

  • Die Feststellungserklärung ist ab dem 1. Juli 2022 bis zum 31. Januar 2023 im Grundsatz digital bei Ihrem Finanzamt abzugeben. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk Ihr Grundbesitz liegt.
  • Die Abgabe der Feststellungserklärung ist ab dem 1. Juli 2022 über Ihr Online-Finanzamt ELSTER möglich. Das hierfür notwendige Benutzerkonto können Sie unter www.elster.de beantragen. Falls Sie bereits ein Benutzerkonto, zum Beispiel aufgrund Ihrer Einkommensteuererklärung besitzen, können Sie dieses auch für die Übermittlung Ihrer Feststellungserklärung nutzen.
    Die Feststellungserklärung kann auch über den Zugang von nahen Angehörigen abgegeben werden.
  • Bis zum Ablauf des Kalenderjahres 2024 berechnen und erheben die Kommunen die Grundsteuer weiterhin nach der bisherigen Rechtslage.

Ab dem 1. Januar 2025 ist der neu festzustellende Grundsteuerwert maßgeblich für die zu leistende Grundsteuer an die Städte und Gemeinden. Somit sind Grundsteuerzahlungen nach neuem Recht ab dem 1. Januar 2025 zu leisten.

Alle Informationen zur Grundsteuerreform finden Sie auf der Internetseite der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen: www.grundsteuer.nrw.de

 

Kontaktdaten
Finanzamt Mönchengladbach
Am Hockeypark 2
41179 Mönchengladbach
Telefon: (02161) 189-0

Externer Link zur Seite des Finanzamtes

 

Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach vom 12.09.2022

Allgemeine Informationen
Die Grundsteuer ist eine Real- und Objektsteuer, mit der das Eigentum an Grundstücken und deren Bebauung besteuert wird.
Es wird unterscheiden nach:

- Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe)

- Grundsteuer B (für alle sonstigen Grundstücke)

Die persönliche und sachliche Steuerpflicht wird vom örtlichen Finanzamt bestimmt. Das Finanzamt nimmt die Bewertung des Grundbesitzes vor und erteilt sodann einen Einheitswertbescheid und einen Grundsteuermessbescheid. Der hierin festgesetzte Grundsteuermessbetrag ist Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer. An die Feststellungen des Finanzamtes ist der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben bei der Festsetzung der Grundsteuer gebunden.

Die Höhe der Grundsteuer errechnet sich durch Multiplikation des Grundsteuermessbetrages mit dem jeweils maßgebenden Hebesatz. Dieser wird vom Rat der Stadt Mönchengladbach für das gesamte Stadtgebiet einheitlich festgelegt.


Eigentumswechsel
Schuldner der Grundsteuer für ein ganzes Kalenderjahr ist derjenige, dem das Grundstück zu Beginn des Kalenderjahres gehört. Die Zurechnung auf den neuen Eigentümer erfolgt durch das zuständige Finanzamt grundsätzlich auf den 01.01. des auf den wirtschaftlichen Übergang folgenden Jahres (Beginn der Steuerpflicht).
Privatrechtliche Vereinbarungen im notariellen Vertrag zwischen den Vertragsparteien (Verkäufer und Käufer), z. B. über den Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten, bleiben hiervon unberührt.
Der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben wird bei einem Eigentumswechsel in der Regel nicht unmittelbar durch den Notar bzw. die Grundbuchstelle des Amtsgerichtes informiert, sondern erhält die Information über die steuerliche Zurechnung des Grundstücks erst zu einem späteren Zeitpunkt durch die Bewertungsstelle des zuständigen Finanzamtes.


Hinweise zum Eigentumswechsel
Sollten Sie vorab eine Umschreibung der Grundsteuer wünschen, teilen Sie dies dem Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben schriftlich (per Post oder Fax) mit folgenden Angaben mit:

- Bezeichnung des veräußerten Grundstücks (Lagebezeichnung,
  Einheitswert-Nummer, Kassenzeichen laut letztem Grundsteuerbescheid)

- Name und Anschrift des bisherigen Eigentümers

- Name und Anschrift des neuen Eigentümers

- Datum des Umschreibetermins (immer zum 01. eines Monats)

Beachten Sie, dass die Mitteilung vom Verkäufer und vom Käufer unterschrieben sein muss.


Änderung der Fälligkeit der Grundsteuer
Abweichend von den gesetzlichen Bestimmungen kann die Grundsteuer auf Antrag des Steuerpflichtigen auch am 1. Juli in einem vollen Jahresbetrag entrichtet werden. Der formlose Antrag ist schriftlich bis spätestens zum 30. September eines Kalenderjahres an den Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu stellen und gilt dann ab dem folgenden Kalenderjahr. Eine Änderung der jährlichen Zahlweise zurück auf die vierteljährliche Fälligkeiten ist ebenfalls bis zum 30. September eines Kalenderjahres schriftlich beim Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben zu beantragen und gilt dann ab dem folgenden Kalenderjahr.

Fälligkeit
Die Grundsteuer wird pro Kalenderjahr festgesetzt und wird in der Regel vierteljährlich zu den festen Terminen am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November des Kalenderjahres fällig.

Aktuelle Hebesätze (gültig seit 01.01.2016)
Grundsteuer A = 240 Prozent
Grundsteuer B = 620 Prozent

Grundbesitzabgaben, Grundsteuer, Steuer, Grundbesitz, Eigentum, Eigentümer
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